Mein Erlebnis mit einem Kalbschrei

Vor einigen Tagen (2010) war ich in Ried einkaufen und stand eine Weile am Kreisverkehr, da dieser durch mindestens 4 tschechischen Lebendtiertransporten mit unzähligen Kälbern gefüllt, blockiert war.

Während ich wartete, dachte ich mir noch, diese armen Kälber, in diesem Moment höre ich durch die geschlossenen Fenster und Radiomusik einen lauten Kälberschreib der mich direkt im Herzen berührte. In diesem Moment konnte ich die Verzweiflung, Panik, Kälte, Durst, Hilflosigkeit und Angst des Kalbes spüren, mir stiegen Tränen in die Augen und ich sprach in Gedanken zu dem Kalb.
Es tut mir so leid, was Euch angetan wird, aber ich kann Euch leider jetzt nicht helfen. Ich weiß es wird eine Zeit kommen, da werden alle Menschen die Gefühle anderer spüren und es wird Ihnen nicht mehr möglich sein, Euch, andere Menschen und die Natur so zu quälen.

Ich kann Euch jetzt meine Liebe geben und das Versprechen dieses Erlebnis auf meine Webseite zu stellen um den einen oder anderen Menschen dadurch zu berühren und zumindest auf den Genuss von Masttieren Abstand zu nehmen.

Dann entschwanden Sie meinen Augen und ich hatte noch den ganzen Tag diesen Schrei ihm Ohr und Herzen, es wäre mir nicht möglich gewesen, auch nur einen Bissen Fleisch zu essen.

 

Nun sind schon einige Jahre seit diesem Erlebnis vergangen. Ich habe meine damalige vegetarische Ernährung Schritt für Schritt auf eine pflanzliche und vollwertige Ernährung umgestellt und mir geht es bestens damit.

Ich habe mir fast alles über Masttierhaltung und die damit verbundenen unvorstellbaren Auswirkungen zu Gemüte geführt. Studien, wie China Study kennen gelernt. Die Aufteilung und Verteilung unserer Resourcen. Die Klimaauswirkungen. Die Unpopularität der veganen Ernährung. Also sehr tief eingetaucht in diese Materie.

Auch ich dachte vor einigen Jahren, vegan zu leben, sei zu einseitig. Jetzt sage ich, es ist der richtige und gesunde Weg, um unser aller Überleben zu sichern. Ich schlemme nach wie vor gerne, habe aber kaum mehr zu viel Fett auf meinen Hüften bzw. Bauch. Von Mangel keine Spur. Es lohnt sich sehr, sich für pflanzliche Ernährung  zu interessieren.  Es gibt eine Fülle von Rezepten, die keine Langeweile aufkommen lassen, schon gar keinen Verzicht. Ich und ein paar Freunde haben jetzt sogar einen veganen Treff in Ried im Innkreis ins Leben gerufen. Jeden 2. Montag des Monats beim Jagawirt.  Es tut sich was und es geht weiter. Gerade ist der Aufbau einer FoodCoop und eine damit große Vernetzung in Arbeit.

Ich bin mir sicher, die pflanzliche Ernährung, richtig angewandt, holt das Beste aus uns allen heraus und fördert den regenerierenden Seelenweg und führt zu einem glücklichen Leben. Nach der Reinigungsphase (dazu ist vielleicht Holzkohle udgl. hilfreich, um die frei werdenen Schlacken binden und ausscheiden zu können), wirst du vieles anderes sehen und aus dem Winterschlaf erwachen.  

Es gibt inzwischen viele vegane Bezugsquellen, vor allem auch im Internet.

Hier ist ein kurzer Film über vegane Lebensweise, sehr schön gemacht.

https://www.provegan.info/de/mediathek/#video-3812

Philip Wollen über die Notwendigkeit, auf Fleisch zu verzichten. DEUTSCHE VERSION

 

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